"Integrierte Kommunikation" heißt der Trend. Es geht darum, aus den Solisten der Kommunikationsdisziplinen ein Orchester zu formen. Eigentlich ist das die selbstverständlichste Sache der Welt. Die Realität in den deutschen Unternehmen und Agenturen sieht aber (noch) anders aus. Die Bereiche von Werbung über PR bis Promotion werkeln meist nebeneinander her. Vom Zusammenspiel der Kräfte ist wenig zu spüren.
Aber ich will nicht schwarzmalen. In letzter Zeit hat die Integration der Kommunikation erhebliche Fortschritte gemacht. Immer mehr Akteure erkennen, dass durch systematische Vernetzung die Reibungsverluste erheblich zurückgehen. Es geht also voran. Die Tage der kommunikativen Eigenbrötler sind gezählt. Auf lange Sicht gilt: Wer nicht integriert, verliert.
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